Gemeinsame Luftwaffenübung mit Griechenland
An einer viertägigen Übung in Griechenland nahmen acht Hubschrauber der israelischen Luftwaffe sowie drei Hubschrauber und sechs Kampfjets der griechischen Luftwaffe teil. Es wurden Rettungsszenarien durchgespielt. Das Manöver sollte bereits im Juni stattfinden, war aber wegen der türkischen GazaFlottille verschoben worden.Der griechische Außenminister Dimitris Droutsas besuchte Israel, die PA und Jordanien, nachdem ein ranghoher griechischer Regierungsbeamter in Jerusalem Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet hatte. Vieles deutet darauf hin, dass sich Griechenland zu einem strategischen Partner Israels im Mittelmeerraum entwickelt. Das Land nimmt damit in gewisser Weise den Platz ein, den die Türkei frei macht.
Israel heute
»Es gibt keinen moderaten oder nicht moderaten Islam«
Nach wie vor baut der Westen auf einen »moderaten Islam«. Wie trügerisch diese Sichtweise ist, machte vor Kurzem kein Geringerer als der türkische Ministerpräsident Erdogan in einem Interview deutlich: »Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion.
Es gibt keinen moderaten oder nicht moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.« Moschee ist deshalb eben nicht gleich Kirche oder Synagoge. Einige jüdische Bürger haben bereits die Koffer gepackt und Europa verlassen. Ein Signal, das uns zu denken geben sollte.Und die Christen? Viele haben echte Streitkulturen verlernt und stimmen ins allgemeine Harmoniegesäusel nur allzu gerne ein. Doch leidenschaftlicher verbaler Kampf für christliche Werte wäre die angebrachte Antwort auf die gesellschaftlichen und religiösen Herausforderungen unserer Zeit. In Liebe, aber bestimmt. Nicht der Einsatz für die buchstäbliche Wahrheit der Schöpfungsgeschichte und auch nicht die Berechnung des tatsächlichen Erdalters sind unsere Aufgabe. Vielmehr sollten wir den Menschen vermitteln, dass sie nach der Wahrheit suchen sollen. Dann führt nämlich früher oder später an Jesus kein Weg vorbei. »Kampf um Wahrheit – die bedeutendsten Weltanschauungen im Vergleich« ist lesenswert und kann zahlreiche Argumente in der Diskussion mit den verschiedensten Weltanschauungen liefern.
Christoph Weirich
Pro christliches Medienmagazin
Israel 2010:
7,7 Millionen Einwohner
Das israelische Zentralbüro für Statistik hat zum Jahreswechsel die aktuellen Zahlen zur israelischen Bevölkerungsentwicklung bekannt gegeben. Demnach leben derzeit im Heiligen Land 7,695 Millionen Menschen. Davon sind 5,802 Millionen Juden (75,4 %), 1,573 Millionen sind Araber (20,4 %), die übrigen sind keiner dieser beiden Gruppen zuzurechnen. Im vergangenen Jahr stieg die Bevölkerung um 143 000 Personen oder 1,9 %. Es gab 165 000 Geburten und 40 000 Sterbefälle. Der übrige Bevölkerungszuwachs ergibt sich durch Neueinwanderer. Des Weiteren zeigen die Zahlen, dass mehr als 70 % der jüdischen Bevölkerung in Israel geboren wurde. Bei der Staatsgründung im Jahr 1948 waren es lediglich 35 %. Damals gab es im ganzen Land nur eine einzige Stadt – Tel Aviv – mit mehr als 100 000 Einwohnern. Heute sind es 14, von denen sechs sogar mehr als 200 000 Einwohner haben: Jerusalem, Tel AvivJaffa, Haifa, Rishon Lezion, Ashdod und Petach
Tikva.
Das Jahr der Rekorde
Das Jahr 2010 hat Israel einen Wirtschaftsaufschwung und Rekordzahlen im Bereich Tourismus beschert. Nach neusten Zahlen wuchs die Wirtschaft unerwartet stark um 4,5 %. 3,45 Millionen Touristen haben im vergangenen Jahr das Heilige Land besucht, rund 26 % mehr als im Vorjahr. Die meisten kamen aus den Vereinigten Staaten, gefolgt von Russland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Beliebtester Besichtigungsort war die Klagemauer. 77 % der Touristen besuchten diese zentrale Stätte des Judentums. Die Mehrheit der ausländischen Besucher waren Christen (69 %), über die Hälfte von ihnen der katholischen Kirche zugehörig. Juden stellten 23 % der Touristen. 38 % der IsraelBesucher bezeichneten sich als Pilger, bei denen religiöse Aspekte im Vordergrund ihres Besuches standen.
Israel heute
Obstplantagen:
keine Chemikalien mehr nötig
Immer mehr ZitrusfruchtBauern im westlichen Negev schließen sich dem grünen Trend an, indem sie ihre Plantagen nicht mehr mit Chemikalien gegen die mediterrane Obstfliege besprühen, sondern sterilisierte männliche Obstfliegen im Gelände freilassen. Die Weibchen paaren sich mit diesen Fliegen, jedoch sind die Eier dann unbefruchtet und es entstehen keine neuen Generationen dieser Schädlinge. Die unfruchtbaren Fliegen züchtet die Firma BioFly im Kibbuz Sde Elijahu im Jordantal. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Landwirtschaftsministerium, Zitrusbauernvereinigung und BioFly. Projektleiter Gal Yaakobi erläutert das Verfahren: »Die männlichen Fliegen werden bis zur Puppenphase gezüchtet, dann sterilisiert und im Kibbuz Gvulot im westlichen Negev in spezielle Behältnisse verpackt. Spezialisten bringen die Insekten dann in die umliegenden Plantagen.«Diese von den Bauern sogenannte »grüne« Schädlingsbekämpfung hat mehrere Vorzüge: Die Kunden erhalten sauberere und frischere Früchte, und den Bauern bleibt die Arbeit des Versprühens der Insektizide erspart. Allerdings ist die neue Methode teurer. Daher fördert das Ministerium die Anwendung, sodass sie den Landwirt nicht mehr kostet als die traditionelle chemische Bekämpfung.
Yaakobi: »Mit der Zeit wird sich die BioFlyMethode ganz sicher durchsetzen. Infolgedessen wird sie auch billiger werden, was dann die Subvention überflüssig macht. Die Bauern dieser Region haben eine Vorreiterrolle übernommen. Als Vorbild für die übrigen Zitrusbauern des Landes führen sie diesen Wandel in der Landwirtschaft an. Dies führt zu neuen Qualitätsstandards in der Vermarktung und beeinflusst die Markenbildung. »Es ist uns allen klar, dass dies die Zukunft der Landwirtschaft des Landes ist – grün, und dabei doch wirtschaftlich.«
Israel heute
Sderots neuer Spielplatz mit raketensicherem Bunker
In Sderot entsteht ein Kinderspielplatz, der Eltern und Kindern eine große Sorge etwas leichter machen soll: Künftig können die spielenden Kinder bei Raketenalarm in einem Tunnel Zuflucht finden. Dies berichtet das Sderot Media Center (SMC). Der Spielplatz wurde durch private Spenden ermöglicht und soll im September eröffnet werden. Der raketensichere Tunnel kostete umgerechnet 30 000 EUR. Allein in Sderot leiden 70–94 % aller Kinder unter posttraumatischem Stress, der auf den ständigen Raketenbeschuss zurückzuführen ist.
70 % der Weltbevölkerung kenne keine Religionsfreiheit
In 64 Staaten – also rund einem Drittel aller Staaten – werden etwa 200 Millionen Christen diskriminiert oder verfolgt. Darüber berichtet auf fast 300 Seiten das neue IdeaJahrbuch »Märtyrer 2010«, welches zum zehnten Mal von den Arbeitskreisen für Religionsfreiheit der Evangelischen Allianzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) herausgegeben wurde. In den betroffenen Nationen leben rund 70 % der Weltbevölkerung. Dabei macht der Anteil der Christen gemäß Schätzungen 80 % aller aus religiösen Gründen unterdrückten Menschen weltweit aus. Am stärksten leiden die Christen in den islamisch und kommunistisch dominierten Staaten wie dem Iran, SaudiArabien, den Malediven oder Nordkorea. »Märtyrer 2010« kann für CHF 17.80 bestellt werden unter: aboservice@idea.de oder Telefon 0049 64 41915 122
Zukunft CH |
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Großes Erdölfeld im Negev?
Ein kürzlich veröffentlichtes geologisches Gutachten der israelischen Firma Energtek deutet auf ein großes Erdölfeld unter dem sandigen Boden von zwei Kibbuzim im westlichen Negev hin. Es könnte bis zu 26 Millionen Barrel förderbares Öl im Wert von zwei Milliarden Dollar enthalten. Laut Energtek seien noch weitere seismische Messungen und Analysen nötig, um die momentanen Schätzungen zu präzisieren und zu bestätigen. Das Ölvorkommen liegt in einer Tiefe von 1800 – 2000 Metern. In einer Tiefe bis zu 4000 Metern, so die Studie, sei mit weiteren Ölvorräten von etwa 12 Millionen Barrel zu rechnen.
Seht den Feigenbaum
Israel: Evangelisation über das Internet kommt an
Das Internet ist die wirksamste Möglichkeit, um die Bevölkerung Israels mit der Botschaft Jesu Christi zu erreichen. Davon ist eine Gruppe junger messianischer Juden überzeugt, die auf ihren Websites zum Glauben an Jesus Christus einladen. Sie nennen nur ihre Vornamen – Eitan, Benni, Avner und Yair, um nicht zum Angriffsziel von radikalen Missionsgegnern zu werden. Das Team betreibt die evangelistischen Websites iGod.co.il., xRabbi.co.il und newlife.org.il. Um deren Besucherzahlen zu steigern, haben die Onlinespezialisten die Spendenaktion »One For Israel« (Einer für Israel) gestartet. Sie ruft dazu auf, einen USDollar zu spenden, damit für die evangelistischen Websites in Inseraten auf Google und Facebook geworben werden kann. Nach Angaben des Teammitglieds Eitan macht sich die verstärkte Werbung bezahlt. »Allein im ersten Halbjahr 2010 haben 50 000 Menschen die Evangelisationsseiten besucht«, sagte er der Zeitschrift »Israel heute« (Jerusalem). Außerdem hätten in diesem Zeitraum Internetnutzer evangelistische Videos bei YouTube 40 000 Mal angeschaut und mehr als 300 Neue Testamente angefordert. Eitan: »Wir erleben, dass sich Leute durch diese Websites bekehren und sich Gemeinden anschließen.« Nach Angaben der Zeitschrift sind Israelis im Durchschnitt sechzig Stunden im Monat online – etwa doppelt so lange wie ein durchschnittlicher USAmerikaner.
Idea
Neueinwanderer aus Nordamerika angekommen
Auf dem BenGurionFlughafen in Tel Aviv sind 232 Neueinwanderer aus den USA und Kanada eingetroffen. Sie kamen mit dem ersten von insgesamt fünfzehn geplanten Charterflügen an, die über das Jahr verteilt rund 3000 Immigranten nach Israel bringen sollen. Die Flüge wurden von der Spendenorganisation »Nefesch B'Nefesch« und der »Jewish Agency« organisiert und finanziert. Beide Organisationen unterstützen die Neueinwanderer bei ihrer Einreise nach Israel. Rund 40 % der Neueinwanderer sind Kinder. Das Jüngste von ihnen ist sieben Wochen alt. 22 der Neuankömmlinge wollen sich bei der israelischen Armee melden. Insgesamt 60 der neuen israelischen Staatsbürger sind Singles. Das berichtet der Nachrichtendienst Arutz Scheva. Unter den »Olim«, wie die Neueinwanderer in Israel genannt werden, ist auch ein dreijähriger Junge namens Gilad Zuller. Eine Woche vor dessen Geburt wurde der israelische Soldat Gilad Schalit von Palästinensern in den Gazastreifen verschleppt. Die Eltern benannten das Neugeborene daher zu Ehren des Entführten. Jehuda Zuller, der Vater des Kindes, war mit der Familie Schalit in Briefkontakt getreten, seitdem haben sich beide Seiten mehrmals getroffen. Er hofft, dass sich beide Söhne bald sehen können, schrieb Jehuda Zuller in einem der Briefe.
D. Nowak
PA-Minister:
»Jerusalem ist der Schlüssel zum Frieden«
Der palästinensische Religionsminister Mahmud Al Habbasch drohte eine Woche vor Beginn der Friedensgespräche zwischen Israel und der palästinensischen Autonomie mit Krieg, wenn Jerusalem nicht den Palästinensern übergeben wird. »Solange Jerusalem nicht palästinensische Hauptstadt wird, wird kein Friede in dieser Region herrschen. Jerusalem ist eine Stadt, die tausend und einen Krieg entfachen kann!«, sagte al Habbasch in seiner Freitagspredigt. Unter den Zuhörern befand sich auch Palästinenserchef Mahmud Abbas. »Solange Israel über Jerusalem Schande bringt, Jerusalem missachtet und Jerusalem deswegen verloren ist, stehen alle Tore zum Kampf und Krieg offen. Jerusalem ist nicht noch eine weitere Stadt, sondern der Schlüssel zum Frieden! Und ohne Jerusalem wird kein Friede in dieser Region eintreffen«, so Al Habbasch weiter. Die Haltung des palästinensischen Religionsministers deckt sich mit derjenigen der jüdischen Siedler, der messianischen Juden und vieler ausländischer Christen, die an ein biblisch verbrieftes Recht Israels glauben. Dass Jerusalem der Schlüssel zum Frieden ist, sehen alle arabischen Staatsführer in dieser Region ein, genau so, wie es auch Israels Politiker verstehen.
Israel heute
OECD lobt israelische Landwirtschaft
Ein neuer Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) lobt die Landwirte in Israel dafür, wie sie gelernt haben, mit verknappten Wasserquoten und Preisanstiegen umzugehen. Trotz dieser widrigen Trends sei es der israelischen Landwirtschaft geglückt, leistungsfähig zu bleiben und die Produktion zu steigern, u.a. durch die verstärkte Verwendung von geklärten Abwässern sowie die Tröpfchenbewässerung.
Israel aktuell
»Buycott« statt Boykott
Eine interaktive Website kanadischer Israelfreunde wirkt den andauernden Boykottaufrufen israelischer Waren entgegen: »Buycott Israel« ruft zum Kauf der betroffenen Produkte auf. Die Kampagne zeigt erste Wirkung. Auf der Internetsite können sich die Besucher über aktuelle Boykottaufrufe informieren und einen Newsletter abonnieren. So soll die Benachteiligung Israels in einen Vorteil umgewandelt werden. Die Geschäftsführerin des Kanadisch-Israelischen Komitees, Sara SaberFreedman, erklärte der israelischen Zeitung Jerusalem Post: »Unsere Aktion ist ein Statement an die Menschen, die versuchen, Israel zu isolieren.« Solche Boykottaufrufe hätten in Kanada stark zugenommen. Der Name der Aktion ist ein Wortspiel mit dem englischen Ausdruck »buy« für »kaufen«.
Verkaufsrekord statt Verkaufsstopp
Den Erfolg der Protestaktion zeige ein Fall aus Toronto: »Friedensaktivisten« hätten zum Boykott israelischen Weins aufgerufen und vor einem Geschäft demonstriert. Die jüdische Gemeinde habe schnell reagiert, Hunderte Bürger hätten innerhalb einer halben Stunde sämtlichen Wein aus Israel in dem Laden aufgekauft. Alle bisherigen Aktionen von »Buycott Israel« seien effektiv und erfolgreich gewesen, so SaberFreedman weiter. »Ein Laden in Vancouver hat extra mehr Wein bestellt, denn ironischerweise führen Boykottaufrufe nun zu einem besseren Geschäft.« Die Aktion sei vom Kanadisch Israelischen Komitee, den jüdischen Vereinigungen in Toronto und Vancouver und dem Kanadischen Jüdischen Kongress gemeinsam ins Leben gerufen worden.
M. Breckner
Warnung aus Rom
Im Herbst 2010 hatte der libysche Staatschef Muammar alGaddafi in Rom bei einem Treffen mit italienischen Jugendlichen erklärt, dass der Islam in naher Zukunft die Religion Europas sein würde. Der »Ruf zum Islam«, das heißt die Bekehrung der Christen zum Islam, sei für jeden Muslim Pflicht. Der Jesuit Samir Khalil, Berater des Vatikans, warnte davor, diese Äußerung Gaddafis als albernes Spektakel abzutun. Sie sei im Gegenteil »schrecklich ernst zu nehmen«.
Kurier der christlichen Mitte
(Anmerkung der Redaktion:
Wie lange wird sich dieser Diktator wohl noch an der Macht halten können?)
Moslems lesen Bibel
Im Iran verschenken Angehörige von Hauskirchen jeden Tag eine Bibel an Nichtchristen. Sie riskieren dafür ihr Leben. Immer mehr Iraner interessieren sich für das Evangelium, denn die Antworten des Islam auf ihre Lebensfragen befriedigen sie nicht. In Teheran gibt es mehr als 100 000 Angehörige von Hauskirchen.
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