Was denken die Palästinenser wirklich über die Zwei-Staaten-Lösung?
Nur einer von drei Palästinensern (34 %) akzeptiert Zwei-Staaten für zwei Völker als Lösung des israelischpalästinensischen Konflikts. Dies war das Ergebnis einer persönlichen Befragung Mitte Juli auf Arabisch unter 1 010 erwachsenen Palästinensern aus dem sogenannten Westjordanland (Judäa und Samaria) und dem Gazastreifen. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Palestinian Center for Public Opinion (dt. Palästinensisches Zentrum für öffentliche Meinung) mit Sitz in Beit Sahur durchgeführt. Ferner sagten 66 % der Befragten, dass das Endziel der Palästinenser ganz Palästina sei und die Zwei-Staaten-Lösung nur als Übergangslösung gesehen werde. Als sie zum Schicksal Jerusalems befragt wurden, sagten 92 %, es sei die alleinige Hauptstadt Palästinas (1 % sehen sie als israelische Hauptstadt, 3 % als Hauptstadt für beide und 4 % als neutrale und internationale Stadt). 72 % leugnen die tausendjährige Geschichte der Juden in Jerusalem, 62 % unterstützen das Entführen von israelischen Soldaten und 53 % befürworten Lieder in palästinensischen Schulen, die zum Judenhass aufrufen. 73 % der befragten Palästinenser stimmen dem »Hadith« der Hamas-Charta zu, der zur Tötung der Juden aufruft. Nai
»Jerusalem auf einem Erfolgsweg«
»Der Jerusalem-Tag war immer ein Festtag für mich. Es ist ein Tag, der mich immer wieder daran erinnert, wie besonders diese Stadt ist und was für ein Glück wir haben, in dieser Stadt zu wohnen. Jerusalem ist eine Stadt, die voll ist von fast unmöglichen Widersprüchen, die sie einzigartig in der Welt machen. Zwei Jahre sind nun schon vergangen, seit ich zum Bürgermeister dieser Stadt gewählt wurde, und mein Glaube an Jerusalem ist nur stärker geworden. Jerusalem befindet sich auf einem Erfolgsweg.«
Nir Barkat, Bürgermeister der Stadt Jerusalem, zum Jerusalem Tag
Die Wirtschaft in Jerusalem boomt
Jerusalem erfährt derzeit einen Wirtschaftsboom, berichteten die Stadtverwaltung Jerusalems sowie das Jerusalem- Institut für Israelstudien anlässlich des diesjährigen Jerusalem-Tags am 1. Juni 2011. Nach Angaben des Rathauses haben die Anträge für Geschäftsgründungen im letzten Jahr um 30 % zugenommen, die Anzahl der Kulturveranstaltungen hat sich verdoppelt und die Touristenzahlen haben mit 2,8 Millionen Besuchern in der Stadt ein neues Allzeit- Hoch erreicht, das zu einer Steigerung der Hotelübernachtungen von 24 % führte. Die Stadt verzeichnet auch eine höhere Geburtenrate. Im Vergleich zu ganz Israel mit 2,8 Kindern pro Mutter gibt es in Jerusalem 4,1 jüdische Kinder pro Mutter und 3,9 arabische Kinder pro Mutter. Mit 789 000 Einwohnern ist Jerusalem Israels größte Stadt. Am Jerusalem-Tag, dem »Jom Jeruschalajim «, wird alljährlich der Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1967 gedacht. Zuvor gehörte der Ostteil Jerusalems seit 1948 zu Jordanien. Im Sechs-Tage-Krieg wurde er von Israel erobert und die Stadt nach 19-jähriger Teilung wieder vereinigt. Seitdem haben Juden wieder Zugang zur Altstadt und damit auch zur Westmauer (Klagemauer).
Regierung will Jerusalem stärken
In den kommenden Jahren soll Jerusalem wirtschaftlich gestärkt werden, vor allem durch Investitionen in den Bereichen Tourismus und Hightech. Dafür sind laut einem beschlossenen Plan des Kabinetts umgerechnet rund 81 Millionen Euro vorgesehen. Unter anderem sollen mit dem Geld neue Hotels gebaut, Jungunternehmen subventioniert und Bildungsmöglichkeiten verbessert werden.
Israelnetz
7000 »Söhne Manasses« kehren nach Israel zurück
Für siebentausend Nachkommen des israelitischen Stammes Bnei Menasse (»Söhne Manasses«), die in Indien im Exil leben, wird der Weg in das Land ihrer Väter frei: Sie sollen nach Israel einwandern können. Bislang sind 1 700 Juden aus Indien eingewandert. Sie haben sich hervorragend in die israelische Gesellschaft integriert, wie Michael Freund, der Gründer und Leiter der Bewegung »Schavei Zion« (»die nach Israel zurückkehren«) in einer Sitzung der Einwanderungsbehörde erläuterte. Schavei Zion bemüht sich, die Nachkommen der einst vertriebenen israelitischen Stämme zu finden und zurück nach Israel zu bringen. Die Bnei Menasse gehören zu den »zehn verlorenen Stämmen« Israels. Mit ihrer Rückkehr und der von vielen Nachkommen der anderen Stämme erfüllt sich das biblische Wort. Sowohl die Vertreibung wie die spätere Heimkehr in das Land sind in der Bibel mehrfach angekündigt worden. Bislang kamen erst kleinere Gruppen und Familien aus den indischen Bundesstaaten Mizoram und Manipur nach Israel. Jetzt ist der Weg für 7 232 Juden aus dem indischen Grenzgebiet zu Birma und Bangladesch nach Israel frei. Michael Freund, der seit vielen Jahren Nachkommen von exilierten Juden dabei hilft, die »Alija« (Rückkehr von Juden nach Israel) zu machen, berichtete von der guten Integration der bereits eingewanderten Bnei Menasse. 96 % von ihnen unterhalten ihre Familien selbst, nur vier Prozent von ihnen sind auf den Staat angewiesen. Viele der in Indien lebenden Juden hatten ihre Herkunft nicht vergessen und Traditionen bewahrt. Nach 2 700 Jahren erfüllt sich das biblische Wort.
Factum
Israel unterstützt den Bau von Wohnungen im Gazastreifen – keine humanitäre Krise
Israel hat im Juni 2011 die Lieferung von Baumaterialien im Wert von 100 Millionen Dollar in den Gazastreifen genehmigt, die für den Bau von 1 200 Wohneinheiten und 18 Schulen benötigt werden. Die Aktion wurde von den Vereinten Nationen (UN) initiiert. »Ich begrüße diesen wichtigen Schritt«, sagte der Nahost-Gesandte der UN, Robert Serry. Major Guy Inbar, Sprecher der Abteilung des israelischen Verteidigungsministeriums, die Israels Aktivitäten mit Gaza und dem »Westjordanland« koordiniert, sagte, das Projekt würde von den für die Palästinenser zuständigen UN-Behörden abgewickelt. Israel transportiert alle zwei Wochen etwa 50 000 Tonnen Güter nach Gaza. Auf Anweisung der israelischen Regierung wurde die Zahl der LKWs, die täglich den Kerem-SchalomÜbergang in den Gazastreifen passieren dürfen, auf 250 verdoppelt. Mathilde Redmatn, stellvertretende Direktorin des Roten Kreuzes in Gaza, sagte, die Situation in Gaza sei sehr »normal«, trotz der intensiven medialen Aufmerksamkeit. »Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza«, sagte Redmatn. »Israel hat das Recht, seine Zivilbevölkerung zu schützen«, fügte sie hinzu.
Israel aktuell
Deutschland und Israel
Ist es nicht ein Wunder Gottes, dass die heutigen Beziehungen Israels zu Deutschland zu den zweitbesten nach denen zu den USA zählen? Gott kann Negatives in Positives verwandeln, Fluch in Segen. Sowohl in den USA als auch in Europa bzw. Deutschland darf man die Rolle der Christen nicht unterschätzen. Sie haben durch Gebete und Zeugnisse einen nicht geringen Einfluss auf die Beziehungen mit Israel. Israel Nachrichten
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Palästinenser wollen lieber in Israel leben
Im Fall der Gründung eines Palästinenserstaates möchte die absolute Mehrheit der in Ostjerusalem lebenden Palästinenser lieber die israelische als die palästinensische Staatsbürgerschaft. 52 % würden aus einem neu geschaffenen Staat Palästina sogar nach Israel umziehen. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Der Bericht basiert auf einer Befragung, die von einem amerikanischen Meinungsforschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Council on Foreign Relations durchgeführt wurde. Für die Erhebung wurden mehr als 1 000 Palästinenser Jerusalems befragt. Als Gründe für die Annahme einer israelischen Nationalität oder ein Verbleiben unter israelischer Souveränität gaben die Befragten praktische Belange wie Reisefreiheit, höheres Einkommen, bessere Arbeitsmöglichkeiten, Gesundheits- und Altersversorgung an. Zwei Drittel der Befragten würden in ihrem Heim bleiben, auch wenn ihr Stadtteil Israel zugeschlagen würde. Nur ein Drittel würde in diesem Fall in ein nahe gelegenes palästinensisches Quartier ziehen. 44 % der befragten palästinensischen Bewohner Jerusalems gaben an, dass sie mit ihrem Lebensstandard zufrieden seien.
Factum
Krise in Griechenland
»Vielleicht hatte man eine falsche Vorstellung von der europäischen Union. Viele Jahre lang hat das Volk die EU als >Milchkuh< betrachtet: Man bekommt Geld und tut nichts dafür.« Das sagte der katholische Erzbischof von Athen, Nicolas Foskolos, gegenüber »Radio Vatikan«. Und weiter: »Dasselbe gilt für die höhere Ebene. Seit Griechenland 1981 in die Europäische Gemeinschaft, später EU, eingetreten ist, haben unsere Politiker Geld erhalten, aber nichts zur Entwicklung des Landes getan, wie es in den europäischen Direktiven vorgesehen ist … Wenn vonseiten der EU nicht ernsthafte Maßnahmen gesetzt werden, wird Griechenland leider eine Art Kolonie Europas werden. Wenn es wirklich die anderen sind, die für uns entscheiden, würde mich das als Grieche sehr treffen. Aber ich denke wirklich, dass das Land nur auf diese Weise aus seinen Schwierigkeiten herausfindet … In den letzten Monaten haben wir festgestellt, dass zunehmend Griechen um Hilfe bitten, weil sie nichts zu essen haben. Jeden Tag werden es mehr. Die Pensionen und Gehälter fallen im Wert, und die, die gestohlen haben, zahlen nichts bis heute.« Kath.net
Symposium im EU-Parlament: Jerusalem gehört den Juden
»Das jüdische Volk ist in Jerusalem, nicht als Siedler oder Eindringling, sondern zu Recht. Diese Rechte sind eindeutig im Internationalen Recht festgelegt und sollten von der internationalen Gemeinschaft respektiert werden. « Das war das Fazit Dr. Jacques Gauthiers, einem internationalen Anwalt für Menschenrechte aus Toronto, der 25 Jahre lang Forschung zu den sich widersprechenden Ansprüchen auf Jerusalem unter internationalem Recht betrieben hat. Am 1. Juni 2011, dem Jerusalem-Tag, sprach er im Europaparlament in Brüssel.
Der Menschenrechtsanwalt vertrat die Auffassung, dass es einen Unterschied zwischen Jerusalem und den sogenannten umstrittenen Gebieten gibt. »Jerusalem ist keine Siedlung, sondern die historische Hauptstadt Israels. Eine Aufteilung Jerusalems entlang der Waffenstillstandslinie von 1967 würde die Altstadt palästinensischer Herrschaft unterstellen. Das widerspräche den rechtsverbindlichen Zusagen an das jüdische Volk in der San Remo-Resolution von 1920, dem Palästinamandat von 1922 und auch dem Artikel 80 der Charta der Vereinten Nationen.« Auf der Grundlage dieser rechtsverbindlichen Zusagen verteidigte Gauthier auch das Existenzrecht jüdischer Siedlungen in jedem Gebiet, das vom ursprünglichen Palästinamandat umfasst wird, darunter auch Gebiete für einen möglichen künftigen Palästinenserstaat. Der jetzige Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat im Gegensatz dazu verkündet, dass »keinem Juden Aufenthaltsrecht in einem Palästinenserstaat gewährt würde«, so Gauthier. Der EU-Parlamentarier Timothy Kirkhope, Gastgeber des Symposiums, drückte der vorgestellten Grundlagenforschung seine Anerkennung aus.
Gebet für Jerusalem
Mitveranstalter war die Europäische Koalition für Israel (ECI). In seinem Beitrag erinnerte ECI-Direktor Thomas Sandell die Zuhörer, dass wir zum Gebet für den Frieden Jerusalems aufgerufen sind: »Das bedeutet Gebet und Einsatz für einen gerechten und dauerhaften Frieden. Die Teilung Jerusalems wird nicht Frieden bringen, sondern dem Konflikt
nur noch mehr Zündstoff liefern. Ein dauerhafter Frieden muss auf dem Fundament historischer Tatsachen und internationalen Rechts erbaut werden und nicht auf einseitigen Erklärungen oder internationalem Druck«, sagte Sandell. Israel aktuell
Gebührt terroristischen Insassen wirklich Lohn?
Wussten Sie, dass jeder palästinensische Terrorist, der in Israel inhaftiert ist, von der Autonomiebehörde ein monatliches Gehalt für seine Familie bekommt? Für diese Zahlungen, die von den Palästinensern als »Public Service« getarnt werden, wendet die PA 3,5 % des allgemeinen Budgets auf. Wohlgemerkt, das Budget der PA kommt zur Hälfte von der amerikanischen Regierung, der Rest von »Spenden-Ländern«. Wie Israel jetzt enthüllte, sind die Bezüge der inhaftierten Terroristen gestaffelt nach der Haftdauer. Wer zu einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt wurde, bekommt 1 400 NIS (280 Euro) im Monat. An der Spitze der Tabelle stehen 10 000 NIS (2 000 Euro) für diejenigen, die 15 bis 20 Jahre im Gefängnis sind. Darüber, bis hin zu lebenslänglich (20 bis 30 Jahre), sind es jeden Monat 2 400 Euro direkt aufs Konto. Selbstverständlich gibt es Zuschläge für Verheiratete und für jedes Kind. Und für solche, die einen israelischen Ausweis besitzen. Dadurch wird diese Bevölkerungsgruppe gezielt zum Terrorismus ermutigt.
Israel heute
Nahostpolitik nur auf religiöser Basis zu verstehen
Der ehemalige Premierminister Großbritanniens und heute Sondergesandte des Nahost-Quartetts, Tony Blair, verkündete der englischen Zeitung Observer: »Ich lese täglich den Koran und die Bibel, um die politischen Ereignisse in der Welt besser verstehen zu können. Und außerdem mehr über den Ort zu erfahren, an dem ich heute tätig bin.«
Darüber hinaus hat Blair in seinem Gespräch mit der Zeitung zugegeben, dass er heute viel mehr über den israelisch- palästinensischen Konflikt weiß, als er 2007 als Parteichef der Labour- Partei und Premierminister tätig war. Trotz seiner intensiven Bemühungen, beide Seiten zum Frieden zu führen, ist es Blair in den letzten fünf Jahren nicht gelungen. Interessant sind daher seine jüngsten Äußerungen, dass er als international anerkannter Politiker die Nahostpolitik erst auf dem Hintergrund der Bibel und dem Koran verstanden hat. Beide Völker, Juden und Palästinenser (Moslems), haben ihre politischen Agenden jeweils auf ihre Heiligen Bücher fundiert und aus diesem Grund ist dieser Konflikt so schwierig zu lösen. Beide Völker sind hartnäckig und beanspruchen das Land basierend auf der Bibel oder dem Koran.
Um den Nahost-Konflikt zu verstehen, muss man dem geistlichen oder religiösen Schwerpunkt und der Sicht der Juden und Palästinenser näherkommen. Dies hat nun auch Tony Blair eingesehen und öffentlich zugegeben. »Israel heute « berichtet über die politische Situation im Nahen Osten mit Rückblick auf die biblische Geschichte. Nur so kann man auch die Politik verstehen. Israel heute
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