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Vita

  Biblischer Reisedienst, Autor, Referent, Prediger

Charles Reichenbach, Foto: Gerhard Bachor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Charles Reichenbach / Schweiz

In Bern aufgewachsen, Gymnasium in Genf. Studium auf der Freien Theologischen Fakultät in Haute Savoie, Frankreich. Geistlicher in Paris, Lausanne und Strassburg, verheiratet und Vater von drei Söhnen.

Gründer des Biblischen Reisedienstes, Reisen in die Länder des biblischen Geschehens, Vorträge im In- und Ausland, Herausgeber der Zeitschrift »freund«.

Autor von mehreren Büchern und Verfasser vieler Artikel.

Foto: Copyright DollarFotoClub

2016-02 Interview mit IdeaSpektrum (Rolf Höneisen)

Charles Reichenbach, wir stehen wenige Tage vor dem Osterfest. Was bedeutet Ihnen die Botschaft der Auferstehung?
Sie ist elementar für mein Leben. Und zwar wegen der Erklärung im 1. Korintherbrief, im 15. Kapitel, den Versen 14 bis 20. Paulus informiert uns dort: Wenn Christus nicht auferstanden ist, ist der Glaube nichtig, dann sind wir die elendesten unter allen Menschen.

Das bedeutet, dass das Leben nach dem Tod weitergeht?
Ja. Die Bibel lehrt, dass die Erlösung den ganzen Menschen umfasst – Geist, Seele und Leib: »Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib (Vers 44)«. Das ist ein zentrales Thema des christlichen Glaubens.

Die christliche Hoffnung ist auf die Tatsache der Auferstehung fokussiert?
Es geht um die Errettung des sündigen Menschen durch Christus. Die Auferstehung ist dabei eine wichtige Wahrheit. Im Alten Testament steht, dass der Geist, der Ruach, zu Gott zurückgeht, der ihn gegeben hat. Stephanus, der erste Märtyrer, betete »Nimm meinen Geist auf!« und in Hebräer 12, Verse 23 und 24a, ist die Rede von den »Geistern der vollendeten Gerechten«. Das sind Verstorbene, die sich zu Lebzeiten zu Jesus Christus als ihren persönlichen Erlöser bekannt haben. Am Tag der Auferstehung des Leibes wird der Geist mit dem »Herrlichkeitsleib « vereint. Dann ist unsere Erlösung nach Geist, Seele und Leib vollendet.

Auch ein Jude glaubt an die Auferstehung.
Aber nicht im Zusammenhang mit dem Glauben an Jesus.
Wie ist das genau?

Die Auferstehung gehört zum Hoffnungsgut des jüdischen Glaubens. Das erkennen wir beispielsweise anhand der Aussagen von Martha im Zusammenhang mit ihrem verstorbenen Bruder Lazarus. Sie glaubte an die Auferstehung des Leibes und dann sagte Jesus zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben.« Das Neue war die Erwähnung des Lebens. Jesus erklärte ihr: »Wer da lebt und an mich glaubt, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?« Das steht in Johannes 11, Vers 26. Diese Frage gilt jedem von uns bis heute: Glauben wir, was Jesus sagt? Ein bekennender Christ geht beim Sterben nicht in den Tod, sondern er geht heim. »Wer an Jesus glaubt, hat – gemäß Johannes 5,24 – das ewige Leben, er kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. « Deshalb fragt Paulus triumphierend: »Tod, wo ist dein Stachel? Hölle – das heißt Hades, Totenreich – wo ist dein Sieg?«
(1. Kor. 15,55)

Welch eine fantastische Botschaft! Da frage ich mich: Warum findet sie in der Gesellschaft so wenig Gehör?
Viele nichtreligiöse Menschen meinen, mit dem Tod sei alles aus, während viele religiöse, gläubige Menschen oft ein Durcheinander haben. Im Pluralismus unserer Zeit bieten Religionen und Weltanschauungen andere Konzepte an im Zusammenhang mit dem Leben nach dem Tod. Eines ist Reinkarnation, die ständige, neue Wiederverkörperung der Seele als Selbsterlösung. Viele Menschen glauben an diese Irrlehre.

Ist denn das Ereignis des Auferstehungsgeschehens historisch belegt?
Das Grab war leer, es gab keinen Leichnam, der hätte zur Schau gestellt werden können. Das Leichentuch war fein säuberlich zusammengelegt. Christus ist leibhaftig auferstanden. Für mich ist die Auferstehung in erster Linie wegen der vielen Augenzeugen historisch belegt. Paulus schreibt, dass der Auferstandene zuerst von den zwölf Jüngern und dann gleichzeitig von 500 Männern (1. Kor. 15,5 und 6) gesehen worden ist.

War Ihnen die Wahrheit des Evangeliums schon
immer klar gewesen – wie sind Sie aufgewachsen?

Ich bin in einer gläubigen Familie großgeworden. Wir besuchten regelmäßig den Gottesdienst. Meine persönliche, völlige Übergabe meines Lebens an Jesus Christus erfolgte im theologischen Seminar in Frankreich. Schon als ganz junger Mensch durfte ich in einer kleinen Genfer Gemeinde predigen, noch während des Studiums. Seither gab und gibt es kaum einen Sonntag, an dem ich nicht predige. 1960 gründeten meine Frau Sonja und ich mit noch einer Familie die GVCGemeinde in Winterthur. Viele Jahre später habe ich deren Leitung Johannes Wirth anvertraut. Dort sind auch zwei unserer Söhne leitend aktiv. Meine Begabung ist die eines Evangelisten, Hirten und Lehrers. Mit Vorträgen erreichte ich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern viele Menschen. Mehrere Gemeinden sind entstanden.

Ein wichtiger Meilenstein war 1968. Sie reisten zum ersten Mal nach Israel.
Kurz nach dem Sechstagekrieg, im Frühling 1968, hielt ich in der St. Anna-Kapelle in Zürich Vorträge über das prophetische Wort im Zusammenhang mit Israel. An einem der Abende kam ein Teilnehmer auf mich zu und fragte, wann ich das letzte Mal in Israel gewesen sei. Ich musste ihn enttäuschen. Ich war noch nie dort gewesen und erklärte ihm, dass ich...

weiter in der März freund 2016 Ausgabe.

 

 

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Ihre dankbaren Charles und Sonja Reichenbach

Charles & Sonja Reichenbach

Charles & Sonja Reichenbach zusammen mit israelischen Kindern, die sie unterstützen.

   
 

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